Der hollaendische Politikaktivist Wam Kat kocht seit bald 30 Jahren fuer die Grossveranstaltungen der Friedensbewegung und Atomgegner. Er kochte fuer das Zeltlager der Protestierenden anlaesslich des G8-Gipfel bei Rostock im Sommer 2008 und zuletzt fuer das Sommercamp Ecotopia im Flaeming, wo er heute wohnt. Kat kocht immer vegetarisch und moeglichst nur aus regionalem Anbau. Um 1980 gruendete er mit einer Gruppe junger Hollaender der Antiatombewegung die Koch-Gruppe Rampenplan. Mitte der 80er Jahre haben er und seine Freunde dann 500-Liter Toepfe selbst gebaut, so gross, dass sie gerade noch in ihren Minibus passten. Und dazu haben sie die passenden Gasbrenner geschmiedet, schwere Ungeheuer, die den jungen Koechen anfangs oft die Haare der Arme versengten, aber von den Behoerden zugelassen wurden. Die verschiedenen politischen Aktionen, an denen Wam und Freunde teilgenommen haben, funktionierten wie Universitaeten, die ihre spezielle, politische Art zu kochen hervorbrachten. In seinem Buch stellt Wam Mahlzeiten vor, in denen nur wenig Erdoel in Form von Fluegen, langen LKW-Fahrten, Kunstduenger oder Pflanzengift steckt. In kleinen Geschichten erzaehlt er dazu aus dem Leben eines europaeischen Politnomaden. "Wam Kat's 24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung" // Literatur _ Verlag: Orange-press, Freiburg 2008 (256 Seiten) _ ISBN-13: 978-3936086362 _ Preis: 25 Euro
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