Die Kuenstler als Katalysatoren

Hinter dem Büroraum im Schaufenster liegt die Wohnung des Künstlerpaars. Im Flur steht eine kleine Kiste, die Tangens und padeluun in der deutschen "net community" bekannter gemacht hat als in der Kunstszene: Es ist der Server der Bionic, die 1989 ans Netz ging und sich rasch zu einer der wichtigsten Mailboxen in Deutschland entwickelte. In der Kiste, die kleiner als ein Samsonite-Reisekoffer ist, haben sich in den letzten acht Jahren Freundschaften und Feindschaften entwickelt, auf der Festplatte des Computers wurde diskutiert, organisiert und Informationen ausgetauscht.

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Netzwerken im Sinne Eric Saties

Rena Tangens

 



Von Art d'Ameublement, ZaMir-Netz und einem kollektiven Europäischen Tagebuch

Was es auf den nächsten Seiten zu lesen gibt:

1) Gestatten, daß ich mich kurz vorstelle

2) Wie es von Erik Saties Musik zu Art d'Ameublement kam

3) ZaMir- ein Netz für den Frieden in Ex-Jugoslawien

4) Die Geschichte des ZaMir-Netzes im Zeitraffer

5) Und was ist das Besondere an ZaMir?

6) Vom Tagewerken: Zagreb Diary und Europäisches Tagebuch

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Joegoslavisch dagboek

"Ik schrijf mijn dagboek voor mijn kinderen, om me te verontschuldigen dat ik zo lang weg ben", zei Wam Kat op een bijeenkomst in Paradiso in september 1993, waar hij vertelde over zijn werk als vredesactivist in voormalig Joego-slavië. "Maar ik verzorg voor zestigduizend kinderen onderwijs", voegde hij eraan toe. Samen met leerkrachten ter plaatse heeft hij een Montessoriachtig onderwijssyteem opgezet voor kinderen in vluchtelingenkampen. Hij had daar vroeger als kind veel aan gehad, en Montessorionderwijs was in Joego-slavië onbekend. Na de oorlog zal het mogelijk in heel Bosnië-Hercegovina ingang vinden. Een van zijn vele andere activiteiten is een project in Pakrac, dat door de oorlog in tweeën is gedeeld en deels is verwoest. Er werkt een wisselende groep buitenlandse vrijwilligers samen met mensen van de plaatselijke bevolking aan het herstel. Het belangrijkste volgens Wam: "Niet lullen, maar betonstorten."

 

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Surfen an der Lower East Side Europas

Inke Arns / Andreas Broeckmann (Berlin / Rotterdam) 

  

Das Internet, von US-amerikanischen Militärstrategen erfunden und von Wissenschaftlern, Medienaktivisten und kommerziellen Anbietern zu einem immensen, internationalen Kommunikationsnetz ausgebaut, dringt langsam auch nach Osteuropa vor. Telefonverbindungen werden verbessert, bezahlbare Computer erreichen den Konsumentenmarkt, lokale BBS-Systeme werden zu grösseren Komplexen verknüpft und an das Internet angeschlossen - Osteuropa geht online. 

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DATENVERKEHR MIT HACKERN UND HaeCKSEN

von Jochen Wegner ::: Erschienen am Mittwoch, 17. Mai 1995 @ 08:21:14 CEST
Publiziert in der taz

Reportage über den Bielefelder ´Verein zur Förderung des bewegten und unbewegten Datenverkehrs´

Der Nabel der Welt ist kaum größer als ein Schäferhund-Zwinger. Beheizt wird er von den Gebläsen gleichmäßig atmender Rechner. Ein Dutzend von ihnen steht, büchergleich aufgereiht, im Sperrholzregal an der Wand. Ein Dutzend Modems, deren Lämpchen psychedelisch flimmern wie in einem schlechten Science Fiction, leistet Gesellschaft. Immer wieder klingelt ein Gerät, hebt mit klickendem Relais ab, läßt kaum hörbar Daten ins Telefonnetz rauschen, um dann klickend wieder zu verstummen. Zwei Eimer Chio-Chips, so groß wie Omo-Tonnen, haben sich provisorisch dazugesellt.

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JoomSpirit