Auf den Teller statt in die Tonne

Stuttgart.  Das Thema Verschwendung von Lebensmitteln hat Konjunktur: Es gibt Buecher, ein Film laeuft im Kino. Am Samstag werden in Stuttgart Waren, die keiner kaufen mag, zubereitet und serviert.

Das Wetter war schuld, dass Bauer Christoph Simpfendoerfer auf seinem Hof in Stuttgart-Moehringen jetzt zu grosse Zwiebeln erntet. Im Hofladen bleiben sie liegen, denn die Kunden bevorzugen kleine Zwiebeln. Auch viele Kartoffeln bringt er am Markt nicht unter. Sie haben kleine gruene Stellen, weil sie, zu dick geworden, durch die Krume brachen. Sie landen wie die beim Waschvorgang abgebrochenen Moehren beim Demeter-Bauern im Tierfutter.

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"Taste the Waste" in Mainz: Frische Suppe aus alten Kartoffeln

Schon in der Naehe des Gutenbergplatzes ist der Duft der frisch gekochten Kartoffel-Gemuesesuppe zu riechen. Frisch, obwohl sie aus Abfallprodukten gekocht worden ist. Verwendet wurden krumme Karotten und Kartoffeln mit Einkerbungen. Durchaus gute und gesunde Lebensmittel also, die aber den aesthetischen Normen nicht entsprechen und dadurch nicht mehr verkauft werden koennen. Die Koch-Aktion zum Film "Taste the Waste" von Regisseur Valentin Thurn fand am Freitagmittag auf dem Gutenbergplatz statt und sollte die Besucher dazu anhalten, ueber ihr eigenes Verschwendungsverhalten von Nahrungsmitteln nachzudenken.

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Aachen. 50 Prozent der Lebensmittel in Deutschland und anderen Industriestaaten werden weggeworfen. Und das nicht erst im Haushalt, sondern bereits auf dem Feld und im Supermarkt. Jeder zweite Kopfsalat und jede zweite Kartoffel werden bei der Ernte aussortiert, weil sie entweder nicht der offiziellen EU-Norm entsprechen oder optische Maengel aufweisen.

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Anderer Konsum ist machbar

Es sind zwei Aktionswochen, die eines verbindet: Im Mittelpunkt steht das Konsumverhalten.

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So lecker schmeckt "Muell"

Brueggen. "Hmmmh, lecker." Die aeltere Dame taucht ihren Loeffel sofort noch einmal in die Kuerbissuppe ein. Auch der acht Monate alte Fabrizio rudert aufgeregt mit den aermchen und wartet auf den naechsten Loeffel.

Foto:Heike Ahlen

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