Hungary 1990

by M. L. Endicott

 

Friday, July 20, 1990

I got up with the sun, and packed. I had cheese, tomato, bread with jam, and tea for breakfast, which was included with my room, but had to go around the corner to Hotel Arad to get it. I finished writing postcards in my room before leaving.

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Live-Radio ist spannend

Niederländischer Rundfunksender übertrug aus Belzig MAZ vom 23.09.98

Belzig. Live-Radio ist richtig spannend. Eine ISDN-Leitung, ein Paar Kopfhörer, ein Mikrofon, ein Jacques Schmitz. Der Deutschland- Korrespondent des niederländischen Radio Een Journaal strahlt stoische Ruhe aus, konzentriert studiert er die regionale Tagespresse, für die anderthalb Minuten lange Presseschau, so irgendwann in einer halben Stunde. Im “Winkel” läuft die zweite Kanne Kaffee durch, Gymnasiast Henning Aulich schiebt “Frühschicht”,noch vor der ersten Englischstunde. Drumherum müde zerknautschte Gesichter, es ist kurz nach sieben, seit ein paar Minuten hören die Niederländer auf dem Weg zur Arbeit das Deutschland-Wahl-Special, live aus dem Belziger Info-Café. Topthema heute: Rechtsextremismus und Gewalt im Osten. Vor dem Haus tigert Marcel Oosten mit tragbarem Sender, Kopfhörern und Mikro auf und ab, zwischen den Nachrichten- und Musikblöcken aus der heimatlichen Zentrale wird der Reporter vor jedem Beitrag mit einer Anmoderation zugeschaltet, ganz Niederland weiß jetzt auch, wie die Spiegelkreuzung klingt. Peter Moossdorff ist der Dritte im Bunde. Im Sat-Ü-Wagen mischt, regelt und schneidet er, spielt die tags zuvor aufgezeichneten Reportagen und Interviews ein. Die Niederländer haben gerade ihren in Belzig lebenden Landsmann und Friedensaktivisten Wam Kat kennengelernt oder wiedergehört, der ihnen vom ehemaligen Mittelpunkt der DDR aus über das Asylbewerberheim Verlorenwasser erzählt. Man erfährt, daß in dieser Abgeschiedenheit hinterm Wald selbst die Handies der Radioleute nicht mehr funktionierten. Dennoch habe dieses “Versteck”unter anderem auch dazu geführt, da8 es keine Konfrontationen gebe, denn nur wenige wüßten, daß hier 24 Schwarze lebten. Einer von ihnen berichtet, daß er sich erst seit der Eröffnung des Info-Cafés überhaupt nach Belzig traue, weil er nur dort Menschen wüßte, die mit ihm und über ihn reden würden.

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"Ich hab' den Eindruck, alles war umsonst"

Belzig kommt nicht zur Ruhe: Steinwürfe gegen das Infocafé, Angriff auf ein vietnamesisches Restaurant (Tagegesspiegel (Berlin)18. Januar 1999)

BELZIG. Der bullige Bursche mit den freirasierten Schläfen zieht einen Mundwinkel hoch. "Det komische Teil is' dahinten, imma die Straße lang." Nach 100 Metern taucht ein Eckhaus auf, alt, niedrig, wie fast alle Gebäude in der Innenstadt von Belzig. Der Anblick ist tatsächlich auf makabere Weise "komisch". Zwei der drei Frontscheiben sind kreuz und quer mit breiten Klebestreifen zugepflastert. Die Eingangstür hat überhaupt keine Scheibe mehr, der Wind bläst in eine angeklebte Plastikfolie. Willkommen im "Infocafé'' Der Winkel’”

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De Wereldmaaltijd

Er is genoeg voedsel voor iedereen, als we maar eerlijk delen! 

MEDEDELING: Op 23 mei 2007 presenteerde Stichting WereldDelen de nieuwste cijfers van de Wereldmaaltijd. Deze cijfers zijn inmiddels op deze website verwerkt.

Om groepen te stimuleren zelf een Wereldmaaltijd te bereiden hebben Omslag, Werkplaats voor Duurzame Ontwikkeling en Stichting WereldDelen een praktisch informatiepakket samengesteld.

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Zustimmung zum Haushalt gegenueber Basis begruendet

29.04.04

Verweigerung der Zustimmung zum Haushalt heißt Stillstand / Europawahlen in Vorbereitung

Er hat nichts gegen Proteste gegen die fortgesetzten Kürzungen der finanziellen Mittel der Kommunen durch Land und Bund. Indes, dafür der Haushaltssatzung der Stadt die Zustimmung zu verweigern, wie es u.a. die CDU wollte, hält Lothar Petersohn, Fraktionschef der PDS in der Belziger Stadtverordnetenversammlung, für das schlichtweg falsche Mittel. Auf der Gesamtmitgliederversammlung der Belziger PDS am Mittwoch begründete er die Entscheidung der Fraktion, dem Haushalt zuzustimmen. Das hieße, nur nötigste, per Vertrag gebundene Mittel dürften ausgegeben werden, sogenannte freiwillige Aufgaben blieben auf der Strecke, die Haushaltssperre bliebe weiter bestehen. Wam Kat ergänzte: "Sollte es eine abgestimmte Aktion geben, an der sich viele Kommunen beteiligen, hätte ein solcher Schritt durchaus Wirkung." Besondere Nähe der Fraktion zur SPD oder zur Verwaltung, eine solche Schlussfolgerung kann aus der Zustimmung jedenfalls nicht gezogen werden. Wam Kat regte an, am Haushaltsentwurf für das Jahr 2005 bereits während seiner Erarbeitungsphase mitzuwirken.

Konkrete Schritte nach vorn sind die Teilnehmer der PDS-Beratung in Sachen Wahlvorbereitung gegangen. Ein Wahlführungsplan und Verantwortlichkeiten wurden festgelegt. Mit mehreren Informationsständen, einem Europaforum und weiteren Aktionen wollen wir für die Politik der PDS werben. Die Europawahl ist für uns ein wichtiger Meilenstein und gilt als Indikator für die Chance des Wiedereinzugs der Partei in den Bundestag im Jahr 2006.

gez: Olaf Präger
PDS-Ortsvorsitzender
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JoomSpirit