Schlechte moral

Die acht Volksküchen in den Gipfel-Zeltlagern haben schon mehr als 30.000 Euro Verlust angehäuft. “Am Mittwoch haben wir beispielsweise für 3.500 Euro ausgeteilt, im Spendentopf lagen nachher 220 Euro”, sagte Wam Kat von der Küche Rampenplan. Jetzt seien die Küchen in einer “außergewöhnlichen Notlage”, aus der nur verstärkte Spenden helfen könnten.

Taz 

Nuesse und Obst als "Aufheller"

Wam Kat und Freunde aus Belzig kochen im Anti-G 8-Lager für 5000 Leute

KERSTIN HENSEKE

BELZIG/ROSTOCK Die 600 Liter Tomatensuppe sind nach einer halben Stunde alle. Im Anti-G8-Camp Rostock-Marienehe muss Ramona Stucki aus Belzig die hungrigen Gipfel-Kritiker vertrösten. Die Linsensuppe braucht noch eine Weile. Derweil spült Burkhard Pranke, ebenfalls aus Belzig, mit seiner Mannschaft im Akkord Geschirr. Wegwerfteller kommen hier nicht in die Tüte.

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Bio-Gemuese aus der Volxkueche

Marienehe (OZ) - „Wenn die Küche schlecht ist, ist auch die Stimmung schlecht.“ – Wam Kat, niederländischer Friedensaktivist, steht in dem matschigen Gelände, wo in den nächsten Tagen sein Arbeitsplatz entsteht. Kat weiß um die Bedeutung seiner Aufgabe. Unzufriedene und hungrige Demonstranten könnten eher für

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Wahnsinn muss mann auslachen

Anfang der 80er-Jahre hat er das Kochkollektiv “Rampenplan” mitbegründet. Seitdem bekocht die Gruppe aus Sittard im Süden der Niederlande Blockaden, Aktionscamps, Konferenzen, Fahrradtouren und Demonstrationen der Antiatom-, Friedens- und Umweltbewegung in ganz Europa. Zurzeit steht Wam im Prostestcamp in Rostock am Kochtopf. Er findet, dass sich viele G-8-Kritiker zu viel Selbstdarstellung leisten

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