stuttgart 28 november 2008

Zusammen mit die Maulwurfen von Freiburg auf ein aktions tag von Fresh

Hochschüler binden Weltagrarbericht in universitäre Lehre ein

Stuttgart - Studenten der Universität Hohenheim veranstalteten letzten Freitag eine Konferenz zum Weltagrarbericht.
 

Mit der Konferenz wollten die Studenten der Gruppe FRESH erreichen, dass die Theorien des Weltagrarberichts in die universitäre Lehre mit aufgenommen werden. Hierzu erarbeiteten die Studenten in Workshops Thesenpapiere, die in Kürze auch an andere Universitäten und Institute versendet werden sollen. Unterstützung bekamen die Studenten auch von Professoren der Universität sowie einer Mitautorin des Agrarberichts, Dr. Anita Idel. Die Veranstalter zeigten sich mit der Konferenz sehr zufrieden. Es gab sowohl von den Professoren der Universität als auch von den anwesenden Referenten und Experten, die die Workshops begleiteten, ein positives Feedback. Auch Idel zeigte sich vom Engagement der Studenten beeindruckt.

Die Gruppe FRESH (Food Revitalisation & Eco-Gastronomic Society of Hohenheim) ist eine Gruppe von zehn Studenten, die ihre Kommilitonen über den sozialen, kulturellen und ökologischen Kontext der Ernährung aufklären und sensibilisieren wollen. Eine nachhaltige und ökologische Nahrungsmittelproduktion steht bei ihnen an erster Stelle.

Im April legte der Weltagrarrat den von der Unesco und der Weltbank in Auftrag gegeben Weltagrarbericht vor. 400 Wissenschaftler waren an der Studie beteiligt. 60 Staaten unterzeichneten das Papier. Im Bericht wird eine grundlegende Wende der globalen Agrarwirtschaft gefordert. Demnach sollen kleinbäuerliche, ökologisch wirtschaftende Betriebe, die für ihr lokales Umfeld produzieren, verstärkt unterstützt werden.

Hier können Sie unser neustes Video über die Konferenz der Studenten sehen. Am Nachmittag folgt ein Video mit Dr. Anita Idel über die im Weltagrarbericht geforderte Wende in der Landwirtschaft. Die Studenten wollen am Mittwoch ihre zusammengefassten Ergebnisse präsentieren. Ab Donnerstagmorgen läuft bei uns daher ein Interview mit Dorotheé Klemann, einer Studentin der FRESH-Gruppe. Sie wird uns die Endergebnisse der Konferenz erläutern. 

Das auf der Veranstaltung servierte Essen wurde von dem holländischen Koch Wam Kat zubereitet. Seit 1981 kocht er für Menschen in Flüchtlingslagern und für Teilnehmer von Großveranstaltungen und Demonstrationen. Sein persönliches Statement über ökologische Nahrungsmittel und deren Bedeutung können Sie ab Montag auf agrarheute.com als Video anschauen . (ai)

 

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